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Regionalität:
Ein Trend mit Zukunftspotential?

Warum regionale Rohstoffe besonders sind und ob Kunden bereit sind, für Lebensmittel aus der Heimat mehr auszugeben, erzählt uns Stefanie Graber – Marketingleiterin bei Therese Mölk.

Bio vom Berg

Was bedeutet Regionalität für MPREIS? Worauf achtet die Bäckerei Therese Mölk bei der Auswahl der Lieferanten?
Das Thema Regionalität ist seit jeher eine zentrale Säule unserer Unternehmensphilosophie bei MPREIS und der Bäckerei Therese Mölk. Als Nahversorger sind wir direkt bei den Menschen - mit frischen Produkten und Backwaren, die aus unserer Heimat kommen. Dafür arbeiten wir mit mehr als 200 regionalen Partnern zusammen. Das stärkt nicht nur die Tiroler Wirtschaft, sondern schafft auch Arbeitsplätze und zeigt, dass wir Nachhaltigkeit ernst nehmen. Denn Regionalität heißt für uns auch Umwelt- und Klimaschutz: Kurze Transportwege halten die CO2-Emissionen so gering wie möglich.

Was macht unsere heimischen Rohstoffe so besonders?
Die Bäckerei Therese Mölk steht für Natur, Handwerk und Zeit. Wir backen ganz natürlich ohne die Zugabe von künstlichen Zusatzstoffen. Umso wichtiger ist es, dass unsere Rohstoffe beste Qualität aufweisen. Rohstoffe aus der Region können diesem hohen Standard gerecht werden und sichern unsere Produktqualität. Zu wissen wo unsere Rohstoffe wachsen und verarbeitet werden ist nicht nur für uns, sondern auch für unsere Kunden ein großer Vorteil.

Wie ist das Feedback der Kunden in Hinblick auf die regionalen Produkte?
Wir merken, dass Regionalität für unsere Kunden immer wichtiger wird und der Trend in diese Richtung geht. Brot und Gebäck soll aber nicht nur in der Region gebacken werden, für viele ist es von Bedeutung, dass auch die Rohstoffe aus der Region kommen. Die Wertigkeit und Qualität von regionalen Backwaren muss laufend hervorgehoben werden. Nur so können wir die Kunden für uns gewinnen.

 

 

Mehrkornbrot

 

Österreichische Saaten können im Preiskampf mit ausländischen Produkten schwer mithalten. Warum hat sich die Bäckerei Therese Mölk dennoch entschieden, exklusiv in Österreich anbauen zu lassen?
Österreichische Rohstoffe punkten mit der Verlässlichkeit der Lieferanten in allen Bereichen und einem angemessenen Preisleistungsverhältnis. Darüber hinaus haben wir schnelle Reaktionszeiten und Partner mit Handschlagqualität.

Während der prozentuelle Anteil in früheren Zeiten viel höher war, zeigen Konsumstudien Jahr für Jahr, dass die Österreicher nur rund 12 Prozent ihrer Gesamtausgaben für Lebensmittel (und alkoholfreie Getränke) aufwenden. Wie könnte man den nachfolgenden Generationen die Besonderheit unserer heimischen Lebensmittel – trotz höherer Preise – noch mehr „schmackhaft“ machen?
Die Rohstoffherkunft wird bei Therese Mölk aktiv kommuniziert. Neben den Klassikern wie österreichische Kürbiskerne, österreichische Leinsamen oder österreichischem Kümmel, werden nur österreichische Freilandeier und österreichischer Honig verwendet. Auch das Getreide für unser Weizen-, Roggen- und Dinkelmehl wächst zu 100 % auf österreichischen Äckern. Bei zielgerichteter Kommunikation sind die Konsumenten bereit einen entsprechenden Preis dafür zu bezahlen.

Lässt sich dennoch ein Trend weg vom „Geiz-ist-geil“ hin zur Regionalität erkennen und wie sind die Zukunftsprognosen der Bäckerei Therese Mölk diesbezüglich?
Wie schon erwähnt, glauben wir, dass es einen Trend in Richtung Regionalität gibt. Dieser wird sicher noch stärker werden. „Geiz-ist-geil“ wird bleiben, der Boom ist aber vorbei. Auch das Thema gesunde Ernährung wird unserer Meinung nach immer wichtiger. Mit unserer Philosophie Natur, Handwerk und Zeit sowie der Verarbeitung regionaler Rohstoffe sind wir auf einem guten Weg und für die Zukunft bestens gerüstet.