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Faschingsküche
in aller Welt

Zwar sind die Faschingsbräuche weltweit sehr unterschiedlich – doch eines kommt nie zu kurz: Essen und Trinken.

Der Ursprung

An Fasching wird vor der Fastenzeit noch einmal richtig reingehauen. Kein Wunder, dass auch die Begriffe Fasching und Karneval mit Essen und Trinken zusammenhängen. Karneval leitet sich von "carne vale" ab – das bedeutet soviel wie „Fleisch, leb wohl“. Fasching kommt von "vaschang", dem Wort für Fastenschank. Denn zu Fasching wurde ursprünglich das letzte Mal vor der Fastenzeit Alkohol getrunken.

Die Geschichte vom beliebten Krapfen, wie wir ihn kennen, ist lang. Am „fetten“ Donnerstag wurde das letzte Mal vor Beginn der Fastenzeit geschlachtet. Damit das gewonnene Fett auch nicht verdarb, kochten die Menschen besonders fetthaltige Mahlzeiten oder nutzten das Fett, um daraus köstliches Gebäck zu backen. Aber nicht nur Süßes – auch Deftiges gehört zur Faschingsküche. In vielen Regionen sind Gerichte mit Schweinefleisch oder Speck besonders beliebt. Das fettreiche Essen schmeckt nicht nur gut, es hat einen praktischen Nebeneffekt: Es ist eine gute Grundlage, für eine ausgiebige Faschingsfeier.

Faschingsgenuss in Italien

In Italien ist die Chiacchiere, ein frittiertes Gebäck, eine bekannte Spezialität zur Faschingszeit. Früher wurde dazu eine spezielle Sauce aus Schweineblut serviert, heute taucht man das Gebäck in eine köstliche Schokoladensauce. Auch Lasagne ist sehr beliebt. Sie wird in vielen Regionen traditionell am „martedi grasso“ („fetter Dienstag“) gekocht. Nicht fehlen dürfen dafür die Grundzutaten Mozzarella, Ricotta und frittierte Hackfleischbällchen.

Kuchen statt Krapfen in den USA

Passend zu Mardi Gras im French Quarter von New Orleans wird ein aufwändiger „Kings Cake“ zubereitet. Der Kuchen wird mit süßem Zuckerguss in den Farben lila, grün und gold verziert. Gegessen wird er gerne mit Kaffee, Zimt, Beeren und Sahne. In vielen Kuchen versteckt sich auch eine kleine Figur. Wer diese Figur in seinem Kuchenstück findet, hat die Ehre und die Pflicht den nächsten Kuchen zu kaufen.

 

Krapfenlandkarte

 

Karneval in Brasilien

Auch beim imposanten Karneval in Rio de Janeiro wird gern und viel gegessen. Zahlreiche Streetfood- und Cocktail-Angebote laden zum Schlemmen ein. Und das brasilianische Nationalgericht Feijoada – ein Eintopf mit schwarzen Bohnen und verschiedenen Fleischsorten – darf ebenso nicht fehlen.

Butterwoche in Russland

Ebenfalls mit köstlichen Gerichten feiern die Menschen zur Faschingszeit in Russland. Der dortige Fasching wird „Maslenitsa“ genannt, was übersetzt so viel wie "Butterwoche" bedeutet. Früher wurden in dieser Zeit hauptsächlich Milchprodukte gegessen. Heute werden sieben Tage lang heiße Pfannkuchen, die sogenannten Blini, als Symbol der Sonne serviert. Dazu gibt‘s Honig, Kaviar und Wodka.

Was isst du an Fasching am liebsten? Lass es uns gerne wissen.