Brot richtig einfrieren

Kann ich Brot einfach so einfrieren? Wie lange hält es sich im Tiefkühlfach? Und was sollte man beim Auftauen auf alle Fälle beachten? Wir haben die wichtigsten Infos rund um’s Einfrieren zusammengefasst.

Brot schmeckt am allerbesten frisch. Deshalb sollte man es immer in kleinen Mengen kaufen und so schnell wie möglich aufbrauchen. Doch vor allem in kleinen Haushalten ist das nicht immer möglich.

Um Brot länger haltbar zu machen, kann man es ohne Probleme einfrieren. Hier gilt: Je frischer das Brot beim Einfrieren ist, desto länger hält es sich auch im Gefrierfach. So kann das frische Brot ganz einfach ein paar Monate haltbar gemacht und nach Lust und Laune aufgetaut werden. Dabei sollte man jedoch einige Dinge beachten.

Brot einfrieren

Die richtige Verpackung

Je besser das Brot verpackt ist, desto länger hält es sich im Tiefkühlfach. Achte hier darauf, dass das Brot möglichst luftdicht verschlossen ist. Hierzu eignen sich daher vor allem Gefrier- oder Plastikbeutel: Brot einfach einpacken und die Luft aus dem Beutel streichen. Aber auch Gefrierdosen oder Behälter aus Glas oder Edelstahl sind eine gute Möglichkeit. Besonders umweltfreundliche Alternativen sind Wachstücher und Stoffbeutel – auch darin lässt sich Brot ideal einfrieren.

Nicht zu empfehlen sind Papiersackerl: Darin kann Brot nur wenige Tage eingefroren werden.

Wichtig: Beschrifte dein Brot immer mit dem Einfrier-Datum, damit du es auch zeitnah aufbrauchst.

Ganz oder geschnitten?

Du kannst dein Brot sowohl im Ganzen als auch in Scheiben einfrieren. In Scheiben lässt es sich später besser nach Bedarf auftauen. Ganze Brote verlieren jedoch weniger Feuchtigkeit.

So lange hält sich Brot in der Tiefkühltruhe:

  • Ganzes Brot: 4-6 Monate
  • Brot in Scheiben: 1-3 Monate
  • Kleingebäck: 2-4 Monate
Gefrierfach

Brot richtig auftauen

„Ist das Brot einmal eingefroren, kann nur noch wenig schief gehen“ – sollte man meinen. Aber auch beim Auftauen ist es wichtig, gewisse Dinge zu beachten. Hier gilt der Grundsatz: Je langsamer, desto besser!

Am besten wird das Brot über Nacht bei Raumtemperatur aufgetaut. Ein Beutel aus Baumwolle oder ein Tuch kann überschüssige Flüssigkeit aufnehmen. Die Schnittfläche sollte immer auf einem Holzbrett aufliegen. Nicht zu empfehlen ist das Auftauen in einem Papiersackerl, da dieses am Brot kleben bleibt. Das Brot im Backofen aufzutauen, ist ebenso nicht ratsam. Dadurch trocknet das Brot unnötig aus und wird hart.

Unser Tipp für Ungeduldige: Einzelne Brotscheiben können direkt in den Toaster gegeben werden – die gefrorenen Scheiben ein paar Sekunden länger als frisches Brot toasten und noch warm genießen. Auch das Auftauen in der Mikrowelle ist möglich.

Im Backofen kurz aufbacken

Damit das Brot wirklich wie frisch gebacken schmeckt, kann man es nach dem Auftauen kurz aufbacken. So schmeckt das Brot wie frisch und kann warm gegessen werden.