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ÜBER DEN RAND DER BÄCKERSCHAUFEL DENKEN

Nachhaltigkeit bei Therese Mölk

Beim Wörtchen „Nachhaltigkeit“ denken viele zuerst an Umweltschutz und Energieeffizienz. Ein guter Gedanke. Therese Mölk denkt ihn noch ein bisschen weiter. Hier finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Prinzipien und Projekte unserer Nachhaltigkeitsstrategie.

Kartoffelbrot

ZWEITE CHANCE

Warum Brot von gestern auch morgen schmeckt

Von Schwarzbrot-Crostini bis zum Himbeer-Scheiterhaufen: Es ist erstaunlich, welche Leckerbissen sich aus altbackenem Brot von gestern kreieren lassen. In unserem Rezeptheft „Man nehme: Brot von gestern“ haben wir Rezepte gegen das Wegwerfen zusammengetragen, um unserem Brot den Weg in die Biotonne zu ersparen.

Eine zweite Chance für altes Brot kann aber auch flaschenförmig sein: Unser „Baker’s Bread Ale“ und unser Gin „Herr Friedrich“ – beide mit Brot von gestern hergestellt – lassen jeden Schluck zum nachhaltigen Genuss werden. Schön, dass ein gepflegtes Gläschen Bier oder Gin auch dem guten Gewissen schmeckt.

Brot backen

Weniger Abfall

Warum wir nicht für die Mülltonne backen

Man glaubt es kaum: In Österreich landet jedes fünfte Stück Brot im Abfall. Kein appetitlicher Gedanke. Deshalb haben wir gemeinsam mit unserem Partner Baguette das Projekt „Wir backen nicht für die Tonne“ ins Leben gerufen.

Die Idee ist so einfach wie nachhaltig: Am Ende des Tages ist die Auswahl an Brot und Gebäck kleiner, damit bei Ladenschluss möglichst wenig davon übrig bleibt. Jede Filiale ist mit einem Backofen ausgestattet, um Brot nach Bedarf frisch aufzubacken. Ein allfälliger Überschuss wird am nächsten Tag zum halben Preis verkauft.

REGIONALE ROHSTOFFE

Warum kurze Wege der Umwelt helfen

Was haben Weizen-, Roggen- und Dinkelmehl mit Freilandeiern, Kürbiskernen oder Rapsöl gemeinsam? Sie stammen aus unserer Region. Mehr als 90 Prozent unserer Rohstoffe kommen aus Tirol und Österreich. So halten wir die Transportwege möglichst kurz und den CO2-Ausstoß möglichst gering.

Und so unterstützen wir die heimischen Bauern und Produzenten. Denken Sie zum Beispiel an Milchprodukte vom Taxerhof, Getreide von den „Bio vom Berg“-Bauern oder Marmeladen von Darbo. Schön, wenn regionale Wirtschaft und Wertschöpfung auch dem Konsumenten schmecken.

Bio vom Bauern

BIOLOGISCHE KOOPERATION

Warum wir Brot mit Bio-Mehl backen

Pures Brot trifft biologische Landwirtschaft: Unsere Kooperation mit der bekannten Tiroler Bio-Marke „Bio vom Berg“ passt perfekt zu unserer Unternehmensphilosophie. Denn kontrolliert angebautes Getreide vom Bio-Bauern leistet mit seinem hohen Nährund Vitalstoffgehalt einen wertvollen Beitrag zu einer ausgewogenen und gesundheitsbewussten Ernährung.

Schön, dass wir die Bauern beim Vornamen kennen und ihre Getreidefelder großteils in unserer Nachbarschaft liegen. Kurze Wege und möglichst geringer CO2-Ausstoß vom Anbau bis zum Backen machen unsere Bio-Brote zu nachhaltigen Gaumenfreuden.

SCHOKOLADE

FAIRE SCHOKOLADE

Warum UTZ-Kakao auch der Fairness schmeckt

Wussten Sie, dass Kakao neben Kaffee und Erdöl zu den wichtigsten Rohstoffen der Welt zählt? Daraus wird Schokolade hergestellt, der wohl beliebteste Klassiker unter den Süßwaren. Manchmal hat Schokolade aber eine bittere Seite in puncto Arbeitsbedingungen und Umweltverträglichkeit.

Deshalb ist der überwiegende Teil unserer Schokolade UTZ-zertifiziert: Dieses streng kontrollierte und transparente Programm garantiert nachhaltigen Anbau, fördert die Qualität der Rohstoffe und sichert den Lebensstandard der Bauern, Arbeiter und Familien. Es ist also kein Zufall, dass „UTZ“ in der Sprache der Maya-Hochkultur „gut“ bedeutet.

Utz Logo

Grüne Energie

GRÜNE ENERGIE

Warum wir auf Wasserstoff und Sonnenwärme setzen

Die Bäckerei Therese Mölk unterstützt das geförderte EU-Projekt „Demo4Grid“. Hinter dem etwas sperrigen Namen steckt eine zukunftsweisende Technologie, die unsere Backöfen mit grüner Energie beheizt. Das Prinzip ist einfach: Mit Ökostrom erzeugter Wasserstoff wird als Brennstoff verwendet und löst damit fossiles Erdgas ab. So nutzen wir regionale Ressourcen und tragen zu nachhaltiger Wertschöpfung im Land bei.

Als Tiroler Großbäckerei übernehmen wir mit vielen weiteren Projekten eine Vorreiterrolle in puncto Energieeffizienz. Durch die indirekte Beheizung der Öfen mittels Thermoöl sparen wir im Vergleich zu Umluftöfen bis zu 40 Prozent Energie. Die Kühlung erfolgt durch 9°C kaltes Grundwasser. Unsere Photovoltaik-Anlage am Dach der Bäckerei erzeugt 800.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Und unser betriebseigenes Blockheizkraftwerk liefert Strom und Wärme für die Produktion. Soviel davon, dass wir überschüssige Energie in das öffentliche Netz einspeisen.

Bienenstock

TIERISCHE FREUNDE

Warum wir Bauernhöfe und Bienenvölker schätzen

Überschüssiges Brot aus Teigresten und Fehlproduktion landet bei uns nicht im Biomüll, sondern in den Tierfuttertrögen benachbarter Bauernhöfe. Im Gegenzug beziehen wir von dort Milchprodukte zur Herstellung unserer Back- und Konditorwaren. Ein nachhaltiger Kreislauf für alle Beteiligten.

Noch näher an unserer Bäckerei haben 10 Bienenvölker mit über 500.000 Honigbienen ihr neues Zuhause gefunden. Wir haben sie hier angesiedelt, um dem bedrohlichen Bienensterben der letzten Jahre entgegenzuwirken. Denn was kaum jemand weiß: Rund 85 Prozent unserer Lebensmittel sind von der Bienenbestäubung abhängig.